Rezension: „Die Tochter des Malers“ von Gloria Goldreich

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(Buch)

Ein Roman wie ein Gemälde von Chagall: voller Poesie, Träume und Liebe

Paris, 1935: Ida ist die behütete Tochter des Ausnahmekünstlers Marc Chagall und eines seiner Lieblingsmotive. Als sie sich in den Studenten Michel verliebt, steht die innige Beziehung zu ihrem Vater auf dem Spiel. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt, und ihrer Familie droht tödliche Gefahr, was Chagall jedoch in blinder Hingabe an seine Kunst verleugnet. Schon bald muss Ida sich entscheiden – zwischen ihrem eigenen Lebensweg und der Rettung ihres Vaters.
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Im Paris der dreißiger Jahre wächst Ida als behütete Tochter des Außnahmekünstlers Marc Chagall auf. Seit ihrer Kindheit steht sie ihrem Vater Modell und ist eines seiner Lieblingsmotive. Doch dann verliebt sich die schöne junge Frau in den Studenten Michael. Sie wird ungewollt schwanger und erlebt eine bittere Enttäuschung, als ihre Eltern ihr die erhoffte Unterstützung versagen. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wird die Gefahr für sie mit jedem Tag größer, was Chagall jedoch in blinder Hingabe an seine Kunst verleugnet. Immer verzweifelter sucht Ida nach einem Weg, ihre Familie vor den herannahenden Deutschen in Sicherheit zu bringen.
Das packende Schicksal der Tochter Marc Chagall – einer Frau die zu sich selbst und ihren eigenen Weg durch eine zerrissene Welt finden muss.

(Buch)
Gloria Goldreich ist die von der Kritik hochgelobte Autorin zahlreicher Erzählungen, Kinder- und Jugendbücher sowie mehrere Romane. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Mutter dreier Kinder und lebt mit ihrem Mann in Tuckahoe, New York.

Ein Grauen erfasst sie, das sie nicht benennen kann, doch sie befinden sich in Gefahr, dessen ist sie gewiss.

Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut. Das Cover hat eine warme Atmosphäre  und ich fand es sofort anziehend. Es hat alle Informationen und dazu kommt noch ein kleines Zitat. Alles in allem ist es wirklich wunderschönes, ansprechendes und auffallendes Cover.
Naja, vielleicht liegt es auch zum Teil daran das ich Paris liebe ❤

Ida Chagall ist die Tochter des Chagalls. Als kleines Kind ist Ida mit ihren Eltern zusammen aus Russland geflohen und hat seit dem Träume von ihrer Flucht. Sie lebt bei Beginn der Geschichte in Paris…

Das Buch fand ich wirklich sehr interessant. Es zeigt das Leben von Marc Chagall und die Tochter die ihrem Vater in allem unterstützt. Da das Buch das Leben der echten Ida Chagall widerspiegelt kann ich hier nicht auf die Ereignisse eingehen, sondern nur auf den Schreibstiel!
Das Bucht hatte ein wirklich sehr guten einstieg, jedoch finde ich, dass das Buch am Ende sich etwas gezogen hat. Und ich war erleichtert als ich die letzt Seite hinter mir habe.
Die Sprache an sich hat mir sehr gut gefallen und es ist sehr detailiert! Ich wusste, vor Beginn des Lesens, über die beiden nicht sehr viel. Jetzt weiß ich sehr viel und finde, dass beide ein sehr Interessantes Leben geführt haben. Zudem muss ich feststellen das Marc schon ganz schön nervig war.
Die Hauperson in dieser Geschichte ist Ida, jedoch springt die Perspektive oft. Dieses passt sehr oft, aber leider finde ich das dieses an einigen Punkten überflüssig war und das Buch unnötig in die Länge gezogen hat.

Zudem muss ich sagen das mich der Text positiv überrascht hat. Es zeigt wie schwer das Leben ist, wenn man sich gegenüber einem sehr berühmten Künstler messen muss.

Ein besonderer Dank gilt dem Verlag der das Buch zur Verfügung gestellt hat. Zudem Lovelybooks für die tolle Leserunde!

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