Rezension: „Von Liebe und Einsamkeit“ von Elfriede Hammerl

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Kurzinfos: Hardcover – 192 Seiten | Verlag – Kremayr & Scheriau | Preis – Hardcover 22,00€ – eBook 16,99€ | ISBN: 978-3218010221

 

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Ein Hauch von Melancholie durchweht Elfriede Hammerls Erzählungen. Die Menschen darin sind desillusioniert von der Liebe und doch stets auf der Suche nach ihr. Sie schwanken zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Da ist Nina, die sich für selbstlos hält, in Wirklichkeit aber ihren Lebensgefährten auf raffinierte Weise manipuliert.
Oder Christl, die von der Familie, in die sie eingeheiratet hat, herablassend behandelt wird und auf dramatische Weise scheitert, als sie sich daraus befreien will.
Da sind Ingrid und Marlies, zwei Schwestern, die für zwei diametral entgegengesetzte Lebenskonzepte stehen – welches ist das bessere?
Mit feinem Gespür deckt Elfriede Hammerl untergründig schwelende Konflikte auf und kratzt den Lack von nach außen hin „perfekten“ Beziehungen. Die Männer und Frauen in ihren Erzählungen haben Ecken und Kanten, Sehnsüchte und Ängste, Fehler und Schwächen – gerade deshalb gehen sie einem so nah.

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Elfriede Hammerl schreibt Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Drehbücher und seit vielen Jahren eine Kolumne für profil. In Deutschland wurde sie durch ihr Drehbuch für den Fernsehfilm „Probieren Sie’s mit einem Jüngeren“ (Hauptrolle Senta Berger) und durch ihre Kolumnen in stern, Vogue, Cosmopolitan und Marie Claire bekannt. Die Autorin erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den Publizistikpreis der Stadt Wien, den Frauenpreis der Stadt Wien, den Concordiapreis (in der Kategorie Menschenrechte), die Johanna-Dohnal- Anerkennung und den Kurt-Vorhofer-Preis.

Die Gestaltung des Covers finde ich im Zusammenhang zu Titel sehr passend. Es spiegelt die Liebe wieder durch die zwei Bäume die nahe beieinander stehen. Außerdem zeigt es die Einsamkeit dadurch, dass nichts um die Bäumer herum ist.

 

Es handelt sich in diesem Buch um kleine Kurzgeschichten die besonders einen Schwerpunkt auf die Einsamkeit legen.

Die Kurzgeschichten waren sehr unterschiedlich und doch hatten sie alle eine gewisse Nüchternheit. Keine der Kurzgeschichten hat mit wörtlicher Rede gearbeitet, was meiner Meinung nach bei den meisten Geschichten in Ordnung war. Aber leider nicht bei allen, weil dies einen ein wenig verunsichert hat.
Besonders hat mir die Perspektive des Betrachters gefallen.
Leider waren ein paar der Geschichten etwas sehr kompliziert und es wurde einfach zu viel auf eine Seite „gequatscht“.
Alle Geschichten spiegeln eine Art der Liebe wieder, jedoch zeigen sie die Einsamkeit noch viel deutlicher…

 

 

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