Rezension: „Maigret und sein Jugendfreund“ Band 69 aus der Maigret Reihe von Georges Simenon

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Kurzinfos: Taschenbuch – 143 Seiten | Verlag – Diogenes | Preis – eBook 8,99€ – Taschenbuch 10,00€  | ISBN: 978-3257238693

 

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Mit seinen Jugendfreunden hat Maigret kein Glück: Sie sind ihm (immer noch) unsympathisch, und sie haben die lästige Angewohnheit, unangekündigt in sein Büro zu spazieren und Wunder zu erwarten. Das tut auch Léon Florentin. Er kommt direkt aus der Wohnung seiner Freundin Joséphine, die, so berichtet er, in seinem Beisein ermordet worden ist, beziehungsweise während er sich in ihrem Wandschrank versteckt hielt. Klingt kompliziert? Es kommt noch komplizierter. Die Tote hatte nämlich noch andere Freunde, die alle unabhängig voneinander für Joséphines Unterhalt sorgten – ohne zu wissen, wen sie mitversorgten: Léon.“

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Lokalreporter, Groschenromanschreiber, Frauenheld: Als Georges Simenon 1922 das heimische Lüttich verließ und schließlich in Paris landete, hatte er schon einiges erlebt. Bereits mit 15 hatte der lesehungrige Jesuitenschüler, geboren am 13. Februar 1903, die Schule verlassen und zum Familienunterhalt beitragen müssen. Er begann als Konditor- und Buchhändlerlehrling, brach beide Lehren ab und schrieb wie ein Besessener. Seinen klaren und schnörkellosen Stil trainierte Simenon in unzähligen Auftragsarbeiten. 1929 erschien der erste „Maigret“-Roman. Der grüblerische und desillusionierte Kommissar begleitete von nun an jahrzehntelang den ruhelosen Autor. Simenon starb am 4. September 1989 in Lausanne. Er hinterließ 75 Maigret-Romane, über 120 Non-Maigret-Romane und umfangreiche Aufzeichnungen zu seinen „Intimen Memoiren“.

Dreimal umsummte die Fliege seinen Kopf, ehe sie sich in der linken oberen Ecke des Berichtes niederließ, den er eben mit seinen Randbemerkungen versah.

 

Die Gestaltung hier finde ich passend. Es ist ein älteres Buch und ich finde es gut, dass es auch „älter“ bleibt. Eigentlich bin ich kein großer Fan von diesen Büchern die alle Gleich aussehen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine…

Maigret bearbeitet gerade einen Bericht als ein Kollege ihm sagt das einer seiner Jugendfreunde ihn sprechen möchte. Dieser Berichtet ihm, dass seine Freundin erschossen wurde. Er war indirekt dabei, ist aber erst über eine Stunde später zu ihm gekommen…

Ein kleiner und interessanter Krimi. Normalerweise lese ich Krimis nicht sehr oft. Für eine Challenge hab ich dann, aber einen von meinem Onkel geliehen. Er war besser als ich dachte. Ein Krimi auf 143 Seiten in den schon einiges passiert. Man konnte den Gedankengängen des Kommissars sehr gut folgen, jedoch fehlen sehr viele Absätze. Dadurch waren sehr große Verständnisprobleme. Er war im Büro und im nächsten Moment redet er mit seiner Frau, was aber erst im Verlauf des Gesprächs klar wird.

 

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