Rezension: „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker: Eine Online-Omi sagt, wie’s ist“ von Renate Bergmann

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Kurzinfos: Taschenbuch – 224 Seiten | Verlag – Rowohlt | Preis – eBook 9,99 € – Taschenbuch 9,99€  | ISBN: 978-3499236907

 

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«Deutschlands bekannteste Twitter-Omi.» (Bild) hat Zucker und «Ossiporose», schläft unter einer Heizdecke und hat «den Krieg nicht überlebt, um Kunstfleisch aus Soja zu essen.»: Renate Bergmann 82, aus Berlin. Ihre Männer liegen in Berlin auf vier Friedhöfe verteilt, das Gießen dauert immer einen halben Tag. Und à propos tot, Renate und ihre beste Freundin Gertrud haben ein schönes Hobby: Die beiden suchen sich in der Zeitung eine nette Beerdigung raus, ziehen was Schwarzes an, und dann geht es los. Zwei alte Damen mehr oder weniger am Buffet – da schaut keiner so genau hin.

Denn schließlich: «Die meisten denken ich bin eine süße alte Omi. Aber ich kann auch anders.»

In Episoden schreibt Renate über ihre Abenteuer: Ein großartiges Spiel zwischen Rentnerdasein und digitaler Welt.

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Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten – und mit ihren Büchern die ganze analoge Welt.

Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer Online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen. «Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker» unter dem Pseudonym Renate Bergmann war seine erste Buchveröffentlichung – und eine sensationeller Erfolg.

Eigentlich war ich schon fertig mit dem Buch, da kommt das Fräulein vom Verlag und sagt: «Frau Bergmann, da müssen wir noch mal dran. Wir müssen die Figuren vorstellen, damit die Leser gleich verstehen, worum es geht.»

Diese Gestaltung ist wie ich finde mal etwas anderes. Es spiegelt zwar ein bisschen was altes wieder aber es ist durch den Filter und diesen hellen Tönen die auch teilweise ins Pastelle reingehen doch modern. Durch die Frau die mit dem Handy auf einem Friedhof rumläuft bekommt es ein wenig den Humorvollen Touch!

Renate Bergmann ist 82 Jahre alt und nimmt uns ein wenig mit in ihre Welt. Sie erzählt von dem was sie erlebt hat und welche kleineren Problem sie hatte als sie mit dem Handy angefangen hat…

Ich fand das Buch auf den ersten Blick an klasse. Mir hat das Buch schon im Supermarkt angelächelt und es lag daher auch nicht wirklich lange auf meinem SuB.
Als ich mit dem lesen startete war ich ein klein wenig skeptisch das das eine ältere Frau geschrieben hat. Die Wortwahl finde ich immer noch für jemanden älteren komisch, aber ich habe mir nicht weiter dabei gedacht als ich dann was über die vermeidliche Autorin gelesen habe. Auch der Twitter Account war vorhanden.
Naja es gibt selbst immer alter immer ein paar ausnahmen. Also habe ich mich mir nichts weiter dabei gedacht und wahr sehr gerührt (anders kann ich es nicht beschreiben) wie offen die Renate Bergmann über ihr Leben berichtet.
Wie sie ihr leben einfach mit Humor nimmt und wie verwirrend es einfach ist wenn sich in der Welt ständig etwas verändert. Zudem hat sie gelernt mit einem Handy klar zu kommen und ihre Probleme konnte ich gut nachvollziehen.
Ein paar Erlebnisse und Reaktionen fand ich dann jedoch doch etwas übertrieben und nicht mehr so wirklich realistisch.
Einen wirklichen Ablauf in der Geschichte gibt es nicht da Renate immer wieder ein wenig abschweift was jedoch oft bei Älteren mal vorkommt und ich daher nicht schlimm fand.
Es zeigt auf jeden Fall einen anderen Blick auf viele Dinge und dafür bin ich sehr dankbar. Besonders wichtig sind die ein oder anderen Tricks über Männer, schließlich ist sie vierfache Witwe.
Leider hat mich dann auf Amazon überrascht das Renate Bergmann nur ein Pseudonym ist von jemanden.
Die Werbestrategie ist aber wirklich sehr gelungen.

 

 

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