Gast-Rezension: „Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt: Von der irren Jagd nach dem Geld“ von Sebastian Schnoy

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Kurzinfos: eBook– 304 Seiten | Verlag – PIPER | Preis –  Taschenbuch 15,00 € | ISBN: 978-3492060554

 

Die irre Jagd nach dem Geld

Das Cover ist sehr auffällig gestaltet und sieht wie ein Kinderbuch aus. In der Mitte des Covers steht ein Goldesel bei einem König, der den Schwanz des Esels wie einen Pumpenschwengel benutzt. Jede Menge Münzen und viele alte Krüge sind am unteren Ende des Covers zu finden. Am Kopf des Buches sehen wir den Titel „Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt“ in schwarzer Schrift sowie den Namen des Autors „Sebastian Schnoy“ in roter Schrift, die beide gut zur Geltung kommen und ein Drittel des Covers in Anspruch nehmen. Auf den Rücken des Esels hüpft ein roter Ball mit weißer Inschrift „Von der irren Jagd nach dem Geld“. Ganz rechts mittig am Rand ist noch der „PIPER“ Verlag erwähnt. Ein Cover, an dem man nicht vorbei sehen kann.


Das Buch behandelt ein Thema, dass bestimmt viele Leute interessiert. Wie komme ich schnell und ohne Arbeit zu viel Geld. Aber es geht auch anders.

Hier erfahre ich, wie ich auch ohne Geld über die Runden kommen kann. Ich sollte viele Freunde und Verwandte wie Dimitri haben, dann ist ein Umzug, eine Renovierung oder ein Urlaub gar kein Problem. Selbst bei einer Ehekrise nötige ich keine Eheberatung oder Psychologin, da hilft die Familie, Wodka und, wenn ich ein Mann bin, Frauen, bestimmt geht es auch umgekehrt. Selbst eine Autoinspektion kostet mich nichts, ich habe Freunde und eine Familie. Das Leben kann so einfach sein.

Natürlich geht es auch anders. Wenn ich viel Geld habe, benötige ich einen Personal Trainer, der mich fit hält. Habe ich einen Schnupfen und kann den Termin nicht wahrnehmen, dann muss halt der Personal Trainer die geplante Zeit alleine trainieren, da ich ja die Zeit gebucht und bezahlt habe. Weiterhin kann ich mir jemanden leisten, der mit meinem Hund Gassi geht, während ich weiteres Geld scheffele. Doch was bringt das viele Geld, wenn es mich von Dingen abhält, die ich wirklich tuen will? Wieso habe ich überhaupt einen Hund, wenn ich keine Zeit für ihn habe, weil ich nur arbeiten und Geld verdienen muss?

Geld kann Wohlstand schaffen, Geld kann Wohlstand zerstören. Hier stellt sich die Frage: Lebe ich, um zu arbeiten oder arbeite ich, um zu leben. Ich persönlich wähle die letzte Variante.

Schnoy nimmt kein Blatt vor dem Mund nimmt. Er nimmt alle Bereiche auseinander wie Themen „Was kostet das Kind?“ oder „Was kostet die Liebe?“ sind mit drin. In „Ohne Moos nix los?“ wird das Thema DDR behandelt. Ein echt gelungenes Buch über das Thema Geld.

Das Buch ist sehr interessant und witzig geschrieben. Es hat mir gut gefallen, da ich oft schmunzeln musste. Die Zitate zu Beginn eines Kapitels war ein schöner Auftakt und passend gewählt. Die Verknüpfung mit der Geschichte „berühmte Varusschlacht im Teutoburger Wald“ war sehr lehrreich und wurde mir so noch nicht vermittelt.
Der Abschluss hat mir besonders gut gefallen. „Irgendwann werden sie merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Dabei ist die Wahrheit, dass Geld Gift und Medizin zugleich sein kann. Es kommt auf die Anwendung an. Natürlich kann man Geld nicht essen, welcher Trottel hat es jemals probiert? Wer jedoch Geld hat, kann Brot kaufen, wer hungert, hat meist auch kein Geld. Ein schöner und informativer Abschluss über den man nachdenken kann und auch einiges zum Hinterfragen hat.

 

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