Rezension: Die Tuchvilla – Anne Jacobs

Kurzinfos
eBook– 704 Seiten
Reihe? Ja – Die Tuchvilla-Saga 1/3
Verlag –  blanvalet

Preis
– eBook 8,99€
– Taschenbuch 9,99€
– Hörbuch 9,95€

ISBN: 978-3442381371

Will ich kaufen!

Klappentext:

Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis …
Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …

Geschrieben von:

(Amazon)
Anne Jacobs veröffentlichte unter anderem Namen bereits erfolgreich historische Romane und exotische Sagas. Mit Die Tuchvilla erfüllt sie sich einen lange gehegten Wunsch und gestaltet ein Familienschicksal vor dem spannenden Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte.

Erster Satz:

Nachdem sie das Jakobertor hinter sich gelassen hatte, waren ihre Schritte immer langsamer geworden.

Gestaltung:

Mir gefällt die Gestaltung. Es gibt diese Art oft bei Büchern die kurz vor dem ersten Weltkrieg spielen, aber es gefällt mir einfach 😉

Inhalt:

Marie ist eine Waise und bekommt die Möglichkeit in einem sehr angesehendem Haushalt als Küchenmagt zu arbeiten. Doch ihr erster Tag startet nicht besonders gut. Zu erst wird sie fast erfasst von einem Automobiel und dann kippt sie auch noch in der Küche um.

Meine Meinung:

Für das Buch habe ich ja doch etwas länger gebraucht. Und nun weiß ich gar nicht woran es genau gelegen hat.
Insgesamt finde ich das Buch nämlich ganz gut da es nicht nur die Herrschaft der Tuchvilla zeigt sondern eben auch das Personal.

Aber ich bin wie immer zu schnell. Die Geschichte hat einen super Einstieg in das Leben beider Pateien. Zwar stand ein Küchenmädchen im Mittelpunkt der Geschichte, trotzdem wurde auch mal aus der Sicht der anderen Personen geschrieben.
Alles war logisch aufgebaut und ich habe wieder etwas über die Gesellschaft gelernt.
Die Handlungsstränge waren logisch und man konnte einiges vorab erahnen.
Besonder gut ist der Schreibstil der Autorin, sie springt einfach durch die Perspektiven und es ist nicht störend wie bei vielen anderen Geschichten.
Für mich sind die Charakter etwas ganz normales. Sie sind nicht ausergewöhnlich und trotzdem schließt man sie irgenwie ins Herz.

Das einzige das mir an dem gefehlt hat war dieses bedürfnis es weiter lesen zu wollen, daher habe ich das Buch wirklich immer wieder etwas gelesen, habe aber über ein Jahr gebraucht…
4sterne

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