Rezension: Tödliche Provence – Sandra Åslund


Titel: Tödliche Provence

Autor: Sandra Åslund
Reihe: Hannah Richter 2

Preis: eBook – 4,99€
Taschenbuch – 14,00€
Seiten: 360

Verlag: Midnight

Genre: Krimi
Themen: Provence, Familiengeheimnisse, Mord

gelesen: Mai 2018 als Rezensionsexemplar

Klappentext:

Ein neuer Fall für Kommissarin Hannah Richter

Endlich Urlaub! Kommissarin Hannah Richter reist in die Provence, um ihre Freundin Penelope zu besuchen. Doch die Idylle trügt. Als Penelopes Nachbar tot in seinem Haus gefunden wird, übernimmt Hannahs ehemalige Kollegin die Ermittlungen. Sie bittet Hannah, Augen und Ohren in der Nachbarschaft offen zu halten. Penelope erinnert sich indes, dass der Tote vor seinem Ableben Andeutungen über ein düsteres Geheimnis in seiner Vergangenheit gemacht hatte. Hannahs Neugier ist geweckt und sie verfolgt die Spur ihrer Freundin. Dabei ahnt die junge Kommissarin nicht, dass der Täter ihr bereits auf den Fersen ist …

Von Sandra Åslund sind bei Midnight by Ullstein erschienen:
Mord in der Provence (Hannah Richter 1)
Tödliche Provence (Hannah Richter 2)

 

Wieso musste Louis Prinderre sterben?

Das Cover ist sehr auffällig gestaltet mit einer großen Kirche am Berghang. Davor liegt ein riesiges Lavendelfeld in voller Blüte. Es wirkt wie ein schöner Sommerabend. Darüber ist der weite Himmel zu sehen. Der Titel des Buches „Tödliche Provence“ sowie der Name des Autorin „Sandra Åslund“ kommen im Himmel gut zur Geltung und nehmen gut ein Drittel des Cover ein. Ein Cover an dem man nicht vorbeisehen kann. Es fällt einem sofort ins Auge.
Im Prolog erfahren wir wie ein Mann am 5. Januar 1962, der keinen Ausweg mehr sah, die Treppe zum Dachboden langsam hinaufstieg. Oben angekommen geschah etwas Wunderliches. Als er den Schrank erreichte, verschwanden mit einem Mal alle Fragen und Zweifel, er öffnete die Schublade und holte ein schwarzes Etui heraus, öffnete es. Da lag sie, in roten Samt eingeschlagen, auf diesen Tag.

Am Anfang des Krimis lernen wir Hanna Richter aus Köln kennen, die ihren Urlaub bei ihrer Freundin Penelope in der Provence verbringt. Hier wollte sie alte Freunde treffen und sich entspannen. Sie springt für ihre Freundin Penelope ein und besucht den älteren Monsieur Louis Prinderre, der Penelope zu einem Treffen gebeten hat. Hannah ist pünktlich, doch Monsieur Prinderre öffnet nicht. Hannah geht ums Haus und kann durch die Terrassentür ins Haus gelangen. Es ist totenstill, dann findet sie seinen Labrador Collie und Louis Prinderre, der leblos am Fuß der Treppe liegt. Hannah ruft die Polizei und nimmt sofort die Ermittlungen auf. Sie glaubt nicht an einen Unfall, da Penelope mit Nachdruck versichert, Louis Prinderre sei ein sehr besonnener Mensch gewesen, der stets rückwärts die Treppe hinunterstieg. Sie geht, genau wie ihre Freundin Emma von der Polizei, die die Ermittlungen führt, von Mord aus. Beide ermitteln gemeinsam wie im Jahr zuvor. Es gibt viele Fragen und Ungereimtheiten, um den Fall zu lösen. Wieso ist das Arbeitszimmer durchwühlt? Was wurde gesucht? Hat der Täter es gefunden? Wieso musste Louis Prinderre sterben? Was ist Louis Prinderre düsteres Geheimnis? Hat es etwas mit dem 5. Januar 1962 zu tun? Hannas Neugier ist geweckt und sie verfolgt die Spuren und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.

 

Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und spannend geschrieben. Hannah kann mit der Hilfe ihrer alten Arbeitsstätte und ihrer Freundin Emma von der Polizei den Fall lösen. Durch ihren Urlaub bei ihrer Freundin Penelope lernen wir die Stadt Vaison-la-Romaine und Umgebung weiter kennen, in der die Handlung spielt, wurde sehr gut beschrieben, so konnte ich mir die Gegend bildlich vorstellen. Die Ausflüge und Laufstrecken in die nähere Umgebung, die Sehenswürdigkeiten, die nicht für Touristen bestimmt sind, und alles bei Temperaturen im September von immerhin noch an die 30 Grad mit viel Sonne versetzen mich in Urlaubsstimmung. Hannah liebt die Provence so wie ich. Sie macht dort Urlaub, was ich gerne, wenn im Augenblick nicht persönlich, doch mit Hannah erleben kann. Selbst der Lebensstil, die gemeinsamen Essen mit all den schönen Gerichten und Speisen, die vorgestellt werden, zeigen die französische Art zu leben. Wir erfahren sogar, dass Deutsche selbst im Urlaub nicht abschalten können und ihre berufliche Pflicht erfüllen. Durch die gründliche kriminalistische Arbeit wurden alle aufgeworfenen Fragen geklärt.
Gerne würde ich weitere Fälle von Hanna Richter lesen und erfahren, ob sie vielleicht ihre Zelte in Deutschland komplett abbricht um ganz in der Provence bei ihren besten Freundinnen Penelope und Emma zu leben und dort zu arbeiten, für sie ja kein Problem, da sie auch perfekt französisch spricht. Außerdem würde ich gerne erfahren, ob Hannah und Serge ein Paar werden und gemeinsam in der Provence leben werden.

5sterne
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s