Rezension: „Lollipop“ von Christine Nöstlinger

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Kurzinfos: Hardcover – 119 Seiten | Verlag – Beltz und Gelberg  | Preis – Hardcover ab 0,89€ – Taschenbuch ab 6,47€  | ISBN: 978-3407805232 Weiterlesen

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Rezension-Leserunde: „Affenbruder“ von Kenneth Oppel

Klappentext:
Weil seine Eltern Hals über Kopf umziehen, um das Schimpansenbaby Zan aufzunehmen, ist sich Ben sicher: Seine Familie ist die verrückteste der Welt!
Zan soll im Rahmen eines wissenschaftlichen Experiments die Zeichensprache erlernen. Während Zan für den Vater ein Projekt bleibt, baut Ben eine Beziehung zu dem kleinem Schimpansen auf. Er betrachtet ihn zunehmend als seinen „richtigen“ Bruder. Als das Projekt scheitert und der Vater Zan aufgibt, erlebt Ben die gnadenlosen Folgen von wissenschaftlichen Versuchen…

Über die Autorin:
(phantastik-couch.de)
Kenneth Oppel wurde am 31. August 1967 in Port Alberni auf Vancouver Island, British Columbia geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Victoria, Britisch Columbia und in Halifax, Neuschottland. Er schrieb bereits als Kind gerne phantastische Geschichten und beschloss bereits in der 7. Klasse, Schriftsteller zu werden. Als er sich mit vierzehn Jahren für Videospiele zu interessieren begann, kam ihm die Idee für sein erstes Buch „Colin´s Fantastic Video Adventure“. Über einen Freund der Familie kam der Entwurf zu Roald Dahl und der sorgte dafür, daß das Buch 1985 veröffentlicht wurde.
Kenneth Oppel studierte an der University of Toronto in Ontario und lebt heute mit seiner Frau Philippa Shepphard und seinen drei Kindern in Toronto. Seine liebsten Freizeitbeschäftigungen sind Lesen, Filme schauen, lange Spaziergänge und Reisen.

Gestaltung:
(HC) Die Gestaltung de Buchs finde ich sehr passend. Auf dem Cover ist eine außergewöhnliche Familie zu sehen: Vater – Mutter – Kind – Affe.
Darüber ist der Auto zu finden und darunter in Versalien der Titel des Buches: Affenbruder.
Der Titel und die Familie passen daher sehr gut zusammen. Diese Elemente sind mit knalligen Farben (rot und orange) verbunden. Dies gibt dem Buch eine gewisse wärme, aber sowohl auch eine Warnung durch die Signalfarbe Rot.

Inhalt:
In dem Buch geht es hauptsächlich um die Beziehung zwischen Ben und Zan.
Ben zieht mit seiner Familie um. Nur wegen eines Projekts des Vater. Er will beweisen das Schimpansen es lernen können, mittels Handzeichen, mit uns Menschen zu kommunizier. Das Projekt läuft super und Ben baut eine emotionale Beziehung auf. Jedoch findet der Vater das das Projekt scheitert …

Meine Meinung:
Vorweg ich weiß nicht so wirklich was ich von dem Geschichte halten soll.
Aber starten wir mit Grundliegenden Aspekten:
Der Autor hat die Sicht des Jungen Ben gewählt und hat diese gut beschrieben. Er hat teilweise Fachbegriffe gewählt die sich dann durch das Verhalten von Ben erklärt haben. Der Text ist flüssig erzählt und man kann beim Lesen gut folgen. Es ist schön der Entwicklung zwischen Ben und Zan zu folgen.
Was mir nicht so gut gefallen hat ist das ich die Geschichte teilweise etwas langweilig gefunden habe. Man konnte es zwar durchgehend lesen, aber ich habe mich gefragt wieso teilweise Dinge erwähnt worden sind die nicht weiter ausgebaut worden sind. Ich finde in dem Buch gibt es noch mehr potenzial…

Bewertung:
∞∞∞∞
Daher gebe ich dem Buch jetzt nur 4∞!

Carlosia

P.S.: Ab jetzt findet ihr Spoilerinformationen aus der Leserunde.

Wie findet ihr das Cover?
Mir gefällt das Cover auch!
Vor allem gefällt mir die knallige Farbe die direkt in die Augen springt!
Außerdem finde ich das es total lustig aussieht Vater – Mutter – Kind – Affe!
Auf die Idee wäre ich jetzt nicht gekommen und daher gefällt mir dies wirklich sehr gut!

Teil 1: Anfang bis 7. Kapitel
Also damit ich nicht zu viel verrate habe ich extra erst bis hier gelesen.
Ich dir @aba zu das man das Gefühl hat dabei zusein! Mir tat am Anfang die Affenmutter echt leid, besonders wenn man später erfährt das dass nicht das erste Kind war was ihr weggenommen wurde.
Ich kann mir auch gut vorstellen wie man sich so langsam an das „Tier“ gewöhnt und dann als Teil der Familie sieht, ist bei Haustieren ja auch so.
Wenn ich ehrlich bin habe ich die ganz Zeit gedacht das die Geschichte im Jetzt (also sprich um 2015 rum) und war ganz überrascht als da stand: Wir sind schließlich im Jahre 1973! Bzw so ähnlich.
Und der Vater regt mich total auf, sein Projekt eigendlich seine Arbeit! Aber Nein alles macht die Mutter und wenn sie mal nicht kann bleibt alles an Ben hängen.
Das Projekt an sich finde ich echt interessant, aber das ihm die Mutter genommen wurde…

Teil 2: 8. Kapitel bis 13. Kapitel
Mir hat der Vater von Anfang an nicht gefallen und er sinkt in meiner Meinung nach immer mehr. Er trifft Entscheidungen ohne sie mit der Familie abzusprechen. Regt sich über Bens Noten auf und möchte helfen, regt sich dann darüber auf das sich Ben keine Mühe gibt… Ernsthaft wer möchte den da lernen.
Dann dieser komische Stuhl den der Vater angeschaft hat, den finde ich schrecklich. Er weist das Verhalten eines Wissenschaftlers auf der noch auf der „harmlosen“ Schiene fährt.
Ich kann den Studenten Peter verstehen warum er sich so Fragen stellt weil es eben grenzwürdig meiner Meinung nach ist.
Ich verstehe auch nicht so wirklich wieso die Mutter auf einmal so still ist und nicht mehr zu ihrer Meinung äußert.
Ah noch ein Punkt zum Vater:
Wieso meint er erst Es ist viel mehr dein kleiner Bruder Ben, als ein Haustier. Und jetzt er ist ein Experiment Ben??

Teil 3: 14. Kapitel bis 19. Kapitel
Ich weis nicht so wirklich was ich von dem Vater halten soll. Simpatie hat er ja nicht gerade. Er ist eben für mich ein Typischer Wissenschaftler ohne starke Gefühle!
Die Ranch finde ich jetzt auch nicht so bombig weil er das alles einfach nicht gewohnt ist.
Ich hoffe einfach das Ben und Zan sich weiterhin sehen können.

Teil 4: 20. Kapitel bis Ende
Also ich hatte das Buch schon am Freitag durch!
Also mich hat das Ende echt überrascht besonders der Vater. Er ist so zu sagen in den letzten Kapitel aufgetaut und hat endlich mal seine Gefühle gezeigt.
Ich bin wirklich froh darüber wie die Geschichte geendet ist und weiß selber nicht ob ich so gehandelt hätte. Ich hätte wahrscheinlich viel zu viel Angst gehabt. Und warscheinlich währe ich spätestens beim Affengehege aufgefallen, weil ich schussel sie geweckt hätte…
Mich hat das Buch zum nachdenken angeregt!

Eure Lieblingsstelle im Buch
Meine Lieblingsszene ist die als Ben erkennt wie sehr sein Vater ihn liebt ♥