Rezension: „Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Curtis

 (Bild klicken und zu Amazon Seite gelangen)

Kurzinfos: Hardcover – 432 Seiten | Verlag – Königskinder | Preis – Hardcover 10,99€ – eBook 18,99€  | ISBN: 978-3551560223

 

(Amazon)
***Hinreißendes Debüt aus den USA***
Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

(Carlsen)
Marci Lyn Curtis wuchs in Nordkalifornien auf, wo sie Biologie studierte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Dackel in Maryland. „Alles, was ich sehe“ ist ihr erster Roman.

Blumensträuße sind nicht so meins.

Mich hat die Gestaltung direkt angesprochen und es ist auf jeden Fall ein Buch das man zumindest in die Hand nimmt.
Das Gesicht ist freundlich und auf gewisser Weise möchte man ihr Geheimnis kennen lernen.

Maggie ist nach einer Hirnhautentzündung blind. Als sie jedoch auf einer Pfütze ausrutscht kann sie plötzlich wieder sehen. Sie sieht einen kleinen zehnjährigen und ein wenig um ihn herum. Jedoch wieso sieht sie diesen Jungen? Und wieso wird dieses Licht, dass ihn umgibt, immer deutlicher?

Das Buch hat einen tollen Aufbau. Man wird direkt ins geschehen involviert und auf die Anfangsszene baut alles auf. Nach und nach wird dann genau erklärt wie Maggie blind geworden ist und dann geht es weiter mit Ben und auch wieso sie ihn sieht.
Durch diesen Aufbau und den locken Schreibstil kann man der Geschichte sehr gut folgen und möchte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen.
Mich hat das Buch regelrecht süchtig gemacht und ich werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen.
Die Geschichte finde ich, ist nicht nur eine Geschichte, sondern es leert einen auch was. Es ist im Leben nicht immer leicht und man muss einfach darum kämpfen. Egal wie schwer die Schicksalsschläge sind, es gibt immer einen Grund weiter zu machen, auch wenn man dies nicht immer sieht.
Die Autorin ist mit diesem schweren Thema sehr souverän angegangen und zeigt wie Maggie es aus ihrem Tief heraus gefunden hat.

 

 

Advertisements