Rezension: Kleine Lügen erhalten die Familie – Katia Weber

Kurzinfos
eBook – 256 Seiten
Reihe? Nein
Verlag – Ullstein

Preis
– eBook 8,99€
– Taschenbuch 10,00€

ISBN: 978-3548288901

Will ich kaufen!

Klappentext:

Franzi hat drei Kinder und eine Affäre mit ihrem Ex-Mann Michael. Zusammenleben können die beiden nicht mehr, so ganz aufeinander verzichten aber auch nicht. Und das muss ja niemand wissen.
Was Franzi hingegen nicht weiß: wer ihr leiblicher Vater ist.
Franzis Mutter hat in den Siebzigerjahren Villen im Grunewald ausgeraubt. Und bei ihrem letzten Streifzug ein sehr wertvolles Gemälde mitgehen lassen – das jedoch bei ihrem Geliebten blieb. Zufällig findet sie heraus, dass Franzis Vater nun offenbar ganz in der Nähe lebt. Schlimmer noch: Franzi arbeitet für ihn. Und hat keine Ahnung, wer ihr Chef wirklich ist.
In dieser Familie hat jeder sein kleines Geheimnis. Auch der Hund.

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Rezension: Die Morde von Morcone – Stefan Ulrich

Kurzinfos
Taschenbuch – 288 Seiten
Reihe? ?
Verlag – Ullstein

Preis
– eBook 12,99€
– Taschenbuch 14,99€
– Hörbuch 10,19€

ISBN: 978-3548289243

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Klappentext:

Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen – und so auch sein eigenes Leben zu retten. Weiterlesen

Gast-Rezension: „Gefährlicher Lavendel“ von Remy Eyssen

Kurzinfos
Taschenbuch – 469 Seiten
Reihe? Ja, Lavendel-Reihe – 3/?
Verlag – Ullstein


Preis
– Taschenbuch 9,99€
– eBook 8,99€
ISBN: 978-3548289069

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Klappentext:

Der Frühling in Le Lavandou ist warm und verheißt einen herrlichen Sommer. Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter fühlt sich längst als echter Südfranzose und verbringt gemeinsam mit Isabelle viel Zeit auf seinem Weinberg. Doch die Idylle wird getrübt, als Leon zwei brutal zugerichtete Leichen obduzieren muss. Staatsanwaltschaft und Kommissarin haben schnell einen Verdächtigen zur Hand, doch Leon ist skeptisch und beginnt selbst zu ermitteln. Er kommt einer jahrzehntealten Geschichte auf die Spur und steht plötzlich vor der Frage, ob es gerechte Rache gibt. Da braut sich über der ausgetrockneten Erde der Provence ein apokalyptisches Gewitter zusammen, und Leon darf keine Zeit verlieren…

 

Was ist an Lavendel und Südfrankreich so gefährlich?

Das Cover ist sehr auffällig. Es vermittelt eine etwas düstere, aber doch warme Sommerstimmung. Denn mehr als zwei Drittel des unteren Bereichs des Covers nimmt ein riesiges Lavendelfeld ein, das bis zum Horizont reicht. Am Ende des Feldes steht ein einzelner Baum, der sehr einsam wirkt. Der Himmel ist sehr düster. Dort steht der Titel des Buches „Gefährlicher Lavendel“ sowie der Name des Autors „Remy Eyssen“, der nicht so gut zur Geltung kommt. Ein Cover an dem man nicht vorbei sehen kann. Es fällt einem sofort ins Auge, dieses leuchtende Lavendelfeld. Ein einfacher Hingucker.

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Gast-Rezension: „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley


Kurzinfos

Taschenbuch – 320 Seiten
Reihe? Nein
Verlag – Ullstein Verlage
Preis
– Taschenbuch 12,99€
– eBook 9,99€
ISBN: 978-3548288444
Will ich kaufen!

 

Klappentext:

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der
Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen.
Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

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Gast-Rezension: „Mord in der Provence“ von Sandra Åslund

Kurzinfos: eBook– 352 Seiten | Verlag – Midnight bei Ullstein | Preis – eBook 4,99 € | ISBN: 978-3958190924

Wieso hing der Tote vor der Kaiserstatue?

Das Cover ist sehr auffällig gestaltet mit einem Bergdorf in der Mittel und riesigen Lavendelfeldern davor. Es wirkt wie ein schöner Sommerabend. Darüber ist der weite Himmel zu sehen. Der Titel des Buches „Mord in der Provence“ sowie der Name des Autorin „Sandra Åslund“ kommen im Himmel gut zur Geltung und nehmen gut ein Drittel des Cover ein. Ein Cover an dem man nicht vorbei sehen kann. Es fällt einem sofort ins Auge.
Im Prolog erfahren wir wie ein Mann, Arnaud Brunel, gefesselt in einem dunklen Raum liegt, sich erinnern soll und gefoltert wird. Er hat niemals Gnade gezeigt und seine Grausamkeiten sollen sich rächen. Er soll in dieser Nacht erfahren, warum er sterben wird.

Am Anfang des Krimis lernen wir Hanna Richter aus Köln kennen, die durch ein Austauschprogramm in die Provence versetzt wurde. Hier soll sie die französische Polizei mit ihrem kriminologischem Wissen und ihren fundierten Kenntnissen unterstützen. Sie hat es sich einfacher vorgestellt, doch die Kommissare vor Ort sind ziemlich stur. Dann läutete das Telefon in der Gendarmerie und sie erhält die Information, ein Mann hat sich letzte Nacht im römischen Theater in Orange erhängt. Hannah nimmt sofort die Ermittlungen auf. Sie glaubt nicht an Selbstmord, da sie von Mord ausgeht, vielleicht sogar mit Gift, und stößt auf Unverständnis. Es gibt viele Fragen und Ungereimtheiten, um den Fall zu lösen. Also ermittelt sie auf eigene Faust. Sie erhält unverhofft Hilfe von ihrer Kollegin Emmanuelle Moreau, genannt Emma. Zusammen mit ihr und ihren neuen Freunden kann Hanna sogar noch weitere Fälle von Morden an römischen Kultstätte aufklären und sogar ein Mädchenhändlerring entlarven.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig, spannend geschrieben. Die Arbeitsstätte von Hanna und die Stadt Vaison-la-Romaine und Umgebung, in der sie ihren Dienst leistet und die Handlung spielt, wurde sehr gut beschrieben, so konnte ich mir die Gegend bildlich vorstellen. Die Ausflüge in die nähere Umgebung, die Ausgrabungen und das römische Theater und alles bei Temperaturen von 35 Grad und viel Sonne versetzen mich in Urlaubsstimmung. Selbst der Lebensstil, der Markt und all die schönen Gerichte und Speisen, die vorgestellt werden, zeigen die französische Art zu leben. Wir erfahren sogar, wie man selbst mit wenig Geld ein tolles Fest feiern kann, wenn jeder einzelne Gast etwas mitbringt.
Gerne würde ich weitere Fälle von Hanna Richter lesen und erfahren, ob sie vielleicht ihre Zelte in Deutschland abbricht um ganz in der Provence zu leben und zu arbeiten, für sie ja kein Problem, da sie auch perfekt französisch spricht.

Gast-Rezension: „Rabenschwarzer Winter“ von Philippe Georget

51sjvyk5cgl-_sy346_Kurzinfos: Taschenbuch – 480 Seiten | Verlag – Ullstein | Preis – eBook 8,99 € – Taschenbuch 9,99 € | ISBN: 978-3548288482

Wer ermordet die Fremdgänger?

Das Cover ist sehr auffällig gestaltet mit einem bedrohlichen dunkelblauen ins schwarzgehenden Himmel. Der Titel des Buches „Rabenschwarzer Winter“ kommen in weißer Schrift gut zur Geltung und nehmen fast das obere Drittel des Cover ein. Der Name des Autor „Philippe Georget“ steht in hellgelber Schrift über dem Titel, „Ein Roussillon-Krimi“ steht in weißen Lettern darunter. Im unteren Bereich, der sehr harmonisch und einladend wirkt, ist ein Weinberg abgebildet, der über Felder und Obstplantagen bis an einen kleinen Ort am Horizont reicht. Ein Cover an dem man nicht vorbei sehen kann.
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Rezension: „Auch die Liebe hat drei Seiten“ von Susann Rehlein

Klappentext:
Sie hat einen Zahlenfimmel, ein größeres Problem mit menschlicher Nähe und ist auch ansonsten nicht besonders alltagstauglich. Zum Glück stellt Neuberlinerin Lisbeth, dreiundzwanzig Komma sieben Jahre alt, schnell fest, dass Kreuzberg genauso ein gemütliches Dorf ist wie das heimatliche Bückschitz in Brandenburg. Nur ein Problem hat sie noch: Edgar – der einzige Mensch, dessen Nähe sie ertragen kann, ohne ihn sofort durchzählen zu müssen. Zwar bringt er höchstpersönlich ihr Lieblingsschaf Paul nach Berlin. Dann aber lässt er Lisbeth, die gegen jeden Ansturm seinerseits gewappnet ist, viel mehr Raum, als sie eigentlich haben will …

Über die Autoin:
Susann Rehlein, geboren in Leipzig, arbeitet als Journalistin und Lektorin. Sie stammt zwar nicht aus Brandenburg und besitzt derzeit auch kein Schaf, aber sie kennt und liebt Kreuzberg. „Auch die Liebe hat drei Seiten“ ist ihr erster Roman.

Gestaltung:

Das Cover ist auffällig und gefällt mir sehr gut. Inhaltlich passt das Cover auch sehr gut. Es zeigt Lisbeth die ein wenig schräg ist. Das Cover hat so eine Art 3D Effekt, man kann sozusagen den Regenschirm beispielsweise berühren. Im Hintergrund sind jedoch Objekte mit niedriger Deckkraft, wo ich beim ersten mal gucken dachte es wäre Dreck,  einzige Manko am Cover.

Inhalt:

Lisbeth lebte bis vor kurzem mit Ihrer Tante auf dem Land, doch diese hat Lisbeth eine Wohnung in Berlin gekauft und so zu sagen vor die Tür gesetzt. Jetzt wohnt Lisbeth in Berlin und muss dort mit ein paar „Macken“ , wie das ständige zählen, klar kommen. Dort lernt sie auch den Paul kennen….

Meine Meinung:

Der Text ist ein wenig schwierig geschrieben, aber man kann sich gut vorstellen das Lisbeth so kompliziert denkt. Inhaltlich ist die Geschichte wirklich gut geschrieben. Es hat von allem etwas Humor Freude Trauer. Man kann sehen wie schwierig es ist mit manchen Problemen fertig zu werden.

Bewertung:

∞∞∞∞

Diesem Buch gebe ich 4∞! Mir hat es total gut gefallen zu sehen wie die kleine „Lisbeth“ in der großen Stadt zu recht kommt.

Carlosia