Rezension: „Ein Mann fürs Haus“ von Nina Stibbe

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Kurzinfos: Taschenbuch – 384 Seiten | Verlag – Manhattan | Preis – eBook 11,99€ – Taschenbuch 14,99€  | ISBN: 978-3442547463

 

(Amazon)

Alleinerziehende Kinder suchen Mann für ihre Mama.
Lizzie Vogel ist neun Jahre alt und macht sich Gedanken. Vor allem über ihre frisch geschiedene Mutter, die es mit 31 Jahren, drei kleinen Kindern und einem Labrador soeben von London in die englische Provinz verschlagen hat. Im ländlichen Leicestershire der Siebzigerjahre gibt es nichts Schlimmeres, als ohne Mann im Haus dazustehen. Die Frauen im Ort befürchten, Lizzies Mutter könnte hinter ihren Ehemännern her sein, und die vaterlosen Kinder werden wahlweise bemitleidet oder misstrauisch beäugt. Also machen sich Lizzie und ihre Schwester auf die Suche nach einem neuen Gatten für ihre Mutter …

(Wikipedia)
Stibbes Vater ist ein Industrieller aus Leicester, ihre Mutter stammt dort aus einer Anwaltsfamilie, die Ehe mit vier Kindern wurde geschieden und die Mutter zog Anfang 1970er Jahre zunächst aufs Land. Stibbe besuchte die Schule in Kibworth und die Oberschule „Robert Smyth Academy“ in Market Harborough. Stibbe jobbte 1981 als Au Pair in Frankreich und von 1982 bis 1987 in London als Nanny der Söhne von Stephen Frears, die bei ihrer von ihm geschiedenen Mutter Mary-Kay Wilmers lebten, Herausgeberin des London Review of Books. Am Küchentisch im Haus im Gloucester Crescent in Camden Town fanden sich mitunter die Nachbarn Alan Bennett, Jonathan Miller oder Karel Reisz ein. In der Nachbarschaft wohnten auch Claire Tomalin, Michael Frayn und Deborah Moggach. Stibbe studierte während ihrer Zeit bei Wilmers am Thames Polytechnic. Später arbeitete sie im Verlagswesen unter anderem bei Routledge.

Ihre erste Veröffentlichung 2013 basiert auf Briefen, die sie während ihrer Zeit bei Wilmers an ihre Schwester in Leicester geschrieben hatte. Einige der Briefe waren bereits 2008 von Andrew O’Hagan in Bad Character, einem Buch zum 70. Geburtstag Wilmers‘, veröffentlicht worden, ohne zunächst eine besondere Resonanz zu finden. Das Buch wurde 2013 von der Kritik und vom Lesepublikum sehr gut aufgenommen.

In ihrem ersten Roman, den sie in den achtziger Jahren zu schreiben begonnen hatte und der 2014 erschien, suchen zwei junge Mädchen einen neuen Mann für die geschiedene Mutter und einen Familienvorstand.

Stibbe lebt mit Mark Nunney, den sie im Haushalt von Wilmers kennenlernte, und zwei Kindern in Truro.

Meine Schwester und – danach – ich und mein Bruder wurden einst in recht angenehme Lebensumstände hineingeboren.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Sie ist ziemlich schlicht jedoch auch Aussage kräftig. Den Esel finde ich im Nachhinein etwas komisch, da die Kinder Ponys haben.

 

Lizzie und ihre Schwester suchen nach der Trennung ihrer Eltern einen Mann für ihre Mutter. Doch das Ganze ist nicht so einfach, wer könnte in Frage kommen? Wer kommt auf die Liste?

Ja, fangen wir einfach mal damit an was ich von dem Buch erwartet habe.
Ein Buch aus der Sicht einer 11 Jährigen die mit ihrer Schwester einen Mann für ihre Mutter sucht. Dazu das es alleine durch die Aufgabe lustig ist.
Bekommen habe ich eine Geschichte einer schon älteren Frau die auf ihre Jugend zurück schaut und diese wiedergibt.
Also wie ihr vielleicht versteht hat es leider nicht ganz übereingestimmt.
Durch diese Sicht war die Geschichte etwas sehr komisch, weil ich am Anfang gedacht habe, dass die Sicht von einer Person ist, die 11 Jahre alt ist.
Mir gefällt der ganze Schreibstil nicht. Er ist so nüchtern erzählt und es ist kaum Spannung in der Geschichte. Hätte ich dieses Buch nicht zu einer Leserunde bekommen, hätte ich es nicht beendet. Es ist meiner Meinung nach bestimmt ein super Buch wäre es nicht in aus dieser Sicht geschrieben.
Es wirkte außerdem auch von einer älteren Person, weil sie sich später korrigiert hat. Oder noch etwas erwähnt hat das vergessen wurde. Dadurch wurde es leider auch ganz schön kompliziert und man konnte dem ganzen nicht folgen. Leider…

 

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